Pool am Camping Schlosshof

Frühling in Südtirol

Raus aus dem Lockdown, Raus aus dem ganzen Theater um Inzidenzen, Ausgangssperren und Impfungen. Raus aus dem miesen Wetter in der Heimat. Rein in den Frühling in Südtirol !

Die erste Gelegenheit aus dem unendlichen Lockdown in Deutschland auszubrechen, bot sich am Ersten Mai, als die Campingplätze in Südtirol ankündigten zum 16.5 wieder zu öffnen. Noch am gleichen Tag konnte ich dort noch einen Platz reservieren. Wegen der nächtlichen Ausgangssperren in Deutschland und Österreich war die Anreise nach Südtirol diesmal etwas komplizierter. Wir mussten einen kleinen Umweg über Garmisch-Partenkirchen in Kauf nehmen, da es dort z.Zt. keine Ausgangssperre gibt. Aber dieser Umweg hat sich definitiv gelohnt !

Sankt Hippolyt

Das kleine Kirchlein Sankt Hippolyt ist das Ziel unserer ersten Wanderung. Wir waren schon öfters hier, denn der Blick von dem Kirchlein ins Etschtal ist einfach toll. Diesmal gehen wir direkt vom Campingplatz aus über Niederlana und dann auf dem Kreuzweg nach Tisens hoch.

Blick ins Etschtal bei Lana
Blick ins Etschtal bei Lana

Schenna Waalweg

Mit dem Auto fahren wir nach Schenna und parken in der Nähe des Schlosses. Der Waalweg liegt etwa 300hm über dem Ortskern und bei dem steilen Aufstieg kommen wir recht schnell ins Schwitzen. Nach etwa der Hälfte der Wanderung treffen wir plötzlich zwei Bekannte aus Remscheid. Es gibt viel zu erzählen und einer der Beiden hat zufällig heute auch noch Geburtstag und so beschliessen wir dies im nächsten Buschenschank bei einem „Venetiano“ (bei uns heißt das Aperol Spritz) zu feiern.

Kuenser Waalweg

Wir beginnen die Wanderung im Dorf Tirol an einem der kostenpflichtigen Parkplätze. Der Kuenser Waalweg läuft oberhalb des Bachs, der von den Spronser Seen herunter kommt. Der erste Teil des Weges geht auf einer breiten Forststrasse durch den Wald bergauf. Etwa auf der Hälfte des Weges erreichen wir das Longfall Gasthaus in dem wir auch eine Pause einlegen. Nach der Rast kommen wir dann auf den eigentlichen Waalweg. Auf diesem geht es dann sehr schön am Waal entlang wieder bergab.

Burgenweg von Glaning

Der gesamte Burgenweg „Castelronda“ ist etwa etwa 20 km lang und verbindet die Schlösser und Burgruinen von Bozen, Jenesien und Terlan. Wir wandern nicht den ganzen Weg, sondern parken unser Auto in Unterglaning und wandern dann zur Burgruine Greifenstein. Der Weg verläuft zum großen Teil auf einer schmalen Teerstrasse. Verkehr ist hier so gut wie keiner. In die Ruine selbst kommt man nur über ein wenig Kletterei. Der Ausblick von der Ruine ist aber dann wirklich toll. Auf dem weiteren Weg machen wir dann beim Gasthaus Plattner in Oberglaning Rast.

Partschinser Sonnenberg

Wir fahren mit dem Auto nach Partschins und parken an der Talstation der Texelbahn. Vor dort wandern wir auf dem Partschinser Sonnenberg. Zuerst geht es über 500 Höhenmeter sehr steil bergauf. Fast der höchste Punkt der Wanderung ist die Jausenstation „Dursterhof“. Die ist wirklich sehenswert. Heute hat man von hier aus eine unglaubliche klare Aussicht auf das ganze Tal bei Meran.

Vigiljoch

Heute sind wir mit der Seilbahn auf’s Vigiljoch hochgefahren. Aufgrund von Corona waren in der Bahn nur die Hälfte an Passagieren (also 12 statt 25) zugelassen. Das war dann schon angenehm. Eigentlich wollten wir von der Bergstation zur Naturnser Alm wandern. Die war aber leider noch geschlossen. Wir haben dann erst einen Kreis ums Vigiljoch gedreht und sind dann zur Bärenbadalm gewandert. Dabei geht es auf über 1800 Meter hoch rauf. Dort lag noch jede Menge Schnee.

Knottenkino

Bei nicht ganz optimalem Wetter wollen wir heute nur eine kleine Tour machen, und zwar zum Knottenkino. Leider werden die Wolken schnell dichter und auf dem Rückweg müssen wir uns ganz schön sputen um nicht doch noch naß zu werden.

Meran Stadt

Beate möchte nochmal zum Markt und nachher ins Algo-Center in Algund. Wir fahren gemeinsam mit dem Rad nach Meran. Den Radweg über Tscherms finden wir nicht direkt und so endet der erste Versuch in einer Apfelplantage kurz hinter Lana. Nachdem ich Beate am Markt abgesetzt habe, fahre ich noch ein wenig durch Meran auf der Suche nach ein paar lohnenden Fotomotiven.

Die Blumenwiesen bei Mölten

Die Wanderung beginnt am Wanderparkplatz „Kircheben“ oberhalb von Mölten. Auf dem Parkplatz stehen wir ganz alleine. Offensichtlich ist hier nicht so viel los. Auf einem schönen Weg geht es immer bergauf in Richtung Möltener Kaser. Etwa auf halbem Weg liegt die Jausenstation „Lanzenschusterhof“. Laut Beschreibung sollen hier oben die Wiesen voller Krokusse sein. Davon ist allerdings nichts zu sehen.

Kurz vor der Jausenstation sehen wir zum ersten Mal andere Wanderer bzw. Mountainbiker. Hier kreuzen wir auch den Wanderweg E5. Beim Abstieg nach der Pause sind wir wieder völlig alleine.

Drei Almen Wanderung

Die Wanderung startet an dem großen Wanderparkplatz in Hafling. Auf dem Weg liegen die Wurzer Alm, Vöraner Alm und Leadner Alm. Unser Ziel ist die auf 1876m gelegene Vöraner Alm. Dort wollen wir vor dem Abstieg eine Pause machen. Meiner Meinung gibt es hier den besten Kaiserschmarren weit und breit.

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